Warth-Schröcken
Höhe 1.500 m * 204 Einwohner * 925 Betten * 60 km Pisten * 1 Talstation im Ort * Tages-Skipass 38,80 * Kinder unter 7 Jahren zahlen 3,– * 18 km Loipen * 1 Rodelbahn bis 22 Uhr beleuchtet * kein Relaxzentrum * Saison 4. Dezember 2010 bis 18. April 2011
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Ortsbeschreibung | zurück

Egal von welcher Seite sich der Reisende den Bergdörfern Warth und Schröcken nähert, eine lange Anfahrt durch Vorarlberger und Tiroler Täler steht bevor. Im Sommer ist die Anreise über Lech am Arlberg möglich, im Winter ist diese Verbindung wegen Lawinengefahr gesperrt.

Zwar nur 58 km ab der Stadt Dornbirn, aber für diese Strecke darf gut und gerne mehr als eine Stunde veranschlagt werden.

Am Talschluss des Bregenzerwaldes trifft man am Fuße des Hochtannberges das zauberhafte Dorf Schröcken. Ein Gebirgsdorf in alter Tradition und Gastlichkeit, klein, überschaubar, ein wirklicher Geheimtipp in der Arlberg-Tannbergregion; für Leute, die eine Alternative suchen zu den mondänen Arlbergorten.

Die kleine Scholle – eingebettet zwischen den majestätisch hochragenden Bergen Braunarl, Mohnenfluh, Widderstein und Höferspitze. Heute hat Schröcken einige komfortable Pensionen, ein ****Hotel und einige ***Hotels; ca. 800 Betten für Leute, die sich ‘mal in den Schneebergen verstecken wollen: skifahren, kuscheln, nicht erwischt werden.

Morgens fährt man von Schröcken mit dem Skibuszur Talstation Saloberkopf, abends mit den Skiern ins Dorf abfahren, vorbei am Körbersee, wo manche noch die Abendsonne genießen.

Von Schröcken die Talhauptstraße weiter erreicht man nach kurzer Zeit das Hochtal von Warth. Die Felsen öffnen sich und lassen flache Wiesen gewähren.

Warth ist eine über die Hänge gestreute Siedlung ohne Zentrum am Ende des Hochtales, dort wo die Strasse ins Lechtal hinabsinkt und ein Seitenarm zum Flexenpass nach Lech auswirft.

Die 7-km Gasse nach Lech ist den ganzen Winter bis weit in den März oder sogar April gesperrt.

Das Skigebiet Warth-Schröcken beginnt im Dorf Warth mit einem 4er-Sessel bis zum Gipfelfuß des Warther Horns (2.275 m). Eine zerklüftete Hochgebirgslandschaft mit vielen herabfließenden Hügeln und Gräben. Im Windschatten der Hänge sammeln sich die wenigen Bäume.

Ein Skibus verbindet die Talstationen 4er-Sessel Steffisalp, 6er-Sessel Jägeralp und 6er-Sessel Salobjet. Im Sommer 2003 wurden fünf neue Bahnen gebaut, vier davon zur Komfortverbesserung: Salober anstelle des 4er-Sessels jetzt eine kuppelbare 6er-Bubblebahn, Auenfeld anstelle des 2er-Sessels jetzt eine kuppelbare 6er-Bubblebahn, Hochalp anstelle eines Schleppliftes ein 4er-Sessellift, Jägeralpe anstelle des 2er-Sessellift jetzt eine kuppelbare 6-er-Bubblebahn und neu ist ein 4er Sessellift im Auenfeld. Das ganze Gebiet ist durch breite blaue Pisten vernetzt, manchmal sind es wellige Highways.

Die roten Pisten führen sehr direkt zurück ins Tal. Die schönsten sind rote Piste 8 u. 9 am 6er-Sessel Auenfeld auf der Rückseite des Skigebietes, von wo es nicht wieder ins Tal geht.

Unter den schwarzen Pisten gilt schwarze 3 der vielen Buckeln wegen als schwierigste. Von den Skirouten muss man die schwarze Route 1 gewagt haben. Zwischen Felsen, hinein in Gräben, vorbei an Baumgruppen – hoffentlich – bis zur Talstation 6er-Sessel Jägeralp.

Die Talabfahrt nach Schröcken ist als rote Piste 6 markiert und auch für jeden schwächeren Skifahrer ein landschaftliches Vergnügen.

 

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Illustration
2008/09

2010/11: Liebe Leser!

Die Skipasspreise sind auf aktuellem Stand für diesen Winter 2010/2011. Manches ist noch nicht aktualisiert, sonst funktioniert alles bestens.

Danke den Betrieben, danke den Lesern! – Andreas Lettmayer