Wagrain
Höhe 850 m * 3.000 Einwohner * 5.200 Betten * Skigebiete Wagrain–Flachau & Wagrain–Alpendorf 850 m – 2014 m * 75 km Pisten * 2 Talstationen im Ort * Tages-Skipaß 41,– * Kinder unter 6 Jahren gratis am Lift * 30 km Loipen * 6 km Rodelbahn mit Lift erreichbar * neues Erlebnisbad * Saison 4. Dez 2010 bis 26. April 2011
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Ortsbeschreibung | zurück

Wagrain liegt eingezwängt von Hügeln in einem Seitental der Salzburger Sportwelt Amadé. Weit umher auf den Hängen und Kuppen die Häuser. Im Zentrum berühren sie sich und lassen gerade noch Platz für die Fuhrwerke.

Alle, die wollen zu den Skischaukeln Wagrain-Flachau, Wagrain-Alpendorf und Kleinarl-Flachauwinkl, müssen hier vorbei. Das belebt den Ort ungemein und macht auch das Überqueren der Straße sicherer, da die Wagen nur rollend vorwärts kommen. Zur Straße schauen hübsche alte Häuser in verschiedenen Farben. Von allen Seiten leuchten Auslagen, Hotel- und Restaurantschilder. Der meterhohe Schneemann im Zentrum ist rußgeschwärzt, aber er lacht noch immer.

Wagrain hat zwei Kirchen, die im oberen Dorf wurde zuerst erbaut, aber weil die Dörfler am Fuß des Hügels niemals die Glocke hörten, haben sie eine zweite Kirche errichtet. Am Friedhof der oberen Kirche liegt unter einer großen Linde begraben der Dichter des Stille-Nacht-Liedes Josef Mohr. Und auch der große Dichter Waggerl ruht hier in einem sehr bescheidenen Grab.

Après-Ski hat Wagrain das beste in der Salzburger Sportwelt Amadé. Die Leute bleiben gleich bei den Talstationen von 8er-Gondel Flying Mozart und 6er-Gondel Grafenberg. Dort die szenigsten Bars und Discos auch für die Nacht. Ein Lokalwechsel ist allerdings nicht so einfach, da geht man 20 Minuten.

Die Skischaukel Wagrain-Alpendorf ist zweifelsohne das spannendere Gebiet der beiden Wagrainer Skischaukeln. 40 km über fünf Gipfel und durch zwei Hochtäler. Auf der Wagrainer-Seite – abgesehen von der Gondel – nur klapprige Schlepper, erst wenn es Richtung Alpendorf geht, zeigen sich feine neue 6er-Sessellifte. Die Bergstation der 6er-Gondel ist der zentrale Treffpunkt. Eine sonnige Kuppe. Klarerweise große Terrassen.

Von Gondel Bergstation weiter auf der anderen Bergseite Richtung Alpendorf. Am Weg lernt man die schlimmsten Pisten der Schaukel kennen.

Schwarze Piste 50, eine Stichgerade am Lift entlang. Sie wird nicht plattgewalzt, sodaß fast alle, nachdem sie von der Kante hinunter gestaunt haben, doch die rote Piste 50a nehmen; die ist flach und macht einen großen Bogen.

Auf Alpendorfer Seite ca. 50 m breite rote Pisten durch den Wald. Verfahren kann man sich nicht, man wird ins Tal gezwungen. Zuletzt ein Ziehweg.

Am Rückweg acht geben, daß man noch einen von den kurzen Hachau-Schleppliften hinauf auf den Grafenberg-Gipfel erreicht, sonst ein paar hundert Meter bergauf gehen. Die in den offiziellen Pistenkarten eingezeichnete rote Piste von Bergstation Sonntagskogel Schlepper und Grafenberg-Gipfel gibt es nicht. Vom Lift sieht man bis zum Horizont einen ansteigenden Weg, aber keine Piste.

Das Skigebiet Wagrain-Flachau, 40 km, hat von drei Punkten durchgehende Kleingondelbahnen auf den Gipfel, das heißt, massenweise Skifahrer und Snowboarder. Ganz oben noch ein kleines Kar mit dem legendären Wagrainerhaus.

Dort auch die ansprechendste Piste, schwarze Piste 24. Ein mächtig steiler Hang, manche fahren bis zum Wagrainerhaus Hocke.

Auf der Flachau-Seite sonnige, breite Pisten, die Anfänger nach drei Tagen befahren können. Hier halten sich die meisten Leute auf; oft Gedränge wie in einem Einkaufszentrum.

Die Talstationen liegen an den Ortsrändern 4 km auseinander und haben große Parkplätze.

 

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2008/09

2010/11: Liebe Leser!

Die Skipasspreise sind auf aktuellem Stand für diesen Winter 2010/2011. Manches ist noch nicht aktualisiert, sonst funktioniert alles bestens.

Danke den Betrieben, danke den Lesern! – Andreas Lettmayer