St. Gallenkirch & Gortipohl
Höhe 900 m * 2.100 Einwohner * Skigebiet Silvretta Montafon 1000 m – 2300 m * 110 km Pisten * 2 Talstationen am Rand der Orte * Tages-Skipass 40,50 * Kinder unter 6 gratis am Lift * 28 km Loipen * 5,5 km Rodelbahn mit Lift erreichbar * Wellness in Hotels * Saison 4. Dezember 2010 bis 25. April 2011
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St. Gallenkirch und Gortipohl zwei der beliebtesten Wintersportorte Österreichs, vor allem für Schweizer und Süddeutsche, die vom Bodensee flach hinein ins Montafon fahren und unversehens in einem der wenigen besiedelten Hochtäler Österreichs sind. Das Skigebiet Silvretta-Nova ein perfekt organisiertes Areal, sehr amerikanisch mit Riesen-Restaurant und Top-Disco auf jedem Gipfel.

St. Gallenkirch und Gortipohl sind die ersten Siedlungen des Hochmontafons, das eine Talstufe nach Schruns-Tschagguns beginnt und bei Partenen endet; dort beginnt die Silvretta-Hochalpenstrasse nach Galtür/Ischgl, die allerdings im Winter gesperrt ist. Im Hochmontafon trifft sich im Winter Alles. Jugend-Cliquen, Sportvereine, Pensionisten-Clubs, Familien; am Berg ist es laut, im Tal still.

St. Gallenkirch ist der Hauptort im Hochmontafon. Über die Dorfgrenzen hinaus bekannt Gasthof Adler. Er wird gerne von Promis besucht, so sie in der Ecke sind (Gamsrücken ca. 22,–). In St. Gallenkirch bei der Talstation die wichtigste Disco des gesamten Montafons: Disco Limo. Sie soll die beste Disco Vorarlbergs sein. In jedem Fall aber ein Toptreff im Tal. Von St. Gallenkirch ins Skigebiet eine 6er-Gondel. Von Gaschurn ein 2er-Sessel.

Die Siedlungen im Montafon liegen verstreut am stufigen Talboden, wie ein Bauer die Saat wirft. Erhöhte Kirchlein zeigen die einzelnen Siedlungskerne; dort die alt eingesessenen Gasthöfe. Die Hotels, Pensionen und Appartementhäuser sind verstreut am welligen Talboden, tagsüber bewegt man sich mit dem Skibus oder dem Auto, ab 20 Uhr fährt bis 3:30 Uhr ein Nachtbus durch alle Dörfer und zu allen Lokalen.

Das Après-Ski geschieht sehr deftig bei allen Silvretta Nova Talstationen und das Nachtleben an wenigen ausgesuchten Punkten. Für viele sind ein gutes Mahl und danach zwei Schnaps das Abendprogramm. In der Nacht legt sich eine besondere Stille über das Tal und wenn man zu den Hängen blickt sieht man die Lichter der Häuser, die hoch auf den Bergwiesen stehen und wie Sterne im freien Schwarz des Himmels schweben. Auf der verschneiten Talstrasse trifft man auch Leute, die die Nacht zum Skijöring nutzen.

Das Skigebiet Silvretta Nova gehört allen Hochmontafon-Orten gemeinsam. 110 km Pisten hat es und es erstreckt sich über zwei Gipfel. Was hier als blaue Abfahrt gilt, wird anderswo als "schwarze Piste" vermarktet. Die Pisten jedenfalls so, dass man nicht über Langeweile klagen muss. Die Bergstationen haben mehrstöckige Großgastronomie mit SB und Bedienung. Es dauert geraume Zeit, bis man durch die Häuser ist. Ausgefallen die Gestaltung der Räume. Einer voller Ölbilder, Ambiente altdeutsches Herrenzimmer. Ein anderer Raum mit teuren Montafoner Tischen. Alles von hoher Qualität, leider Speisen und Getränke doch sehr teuer.

Open-air Disco bei den Bergstationen beider Gipfel. Unser aller DJ sitzt in einer Gondel, die bei Schlechtwetter ins Haus geschwenkt wird.

Wer skiern oder boarden kann, findet ein spannendes Skigebiet durch Wald und im frostigen, baumlosen Hochgebirge. Tiefschnee wenn man möchte, rote und blaue für sichere Schwünge, peinigende schwarze Pisten/Routen, die das Prädikat Zorro verdienen.

Schwarze Skiroute 4, wer sich leichtfertig hineinwagt, kommt unten schneenass an. Schwarze Piste 3, eine Buckelpiste, steil und schmal durch den Wald. Schwarze Piste 3a, als “Selbstmörder-Parcours“ in Erinnerung geblieben. Röhrenhaft schmal, durch Lawinengitter. Lieber bleiben die Leute auf den roten und blauen Pisten, da läßt sich die Landschaft besser genießen.

 

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2008/09

2010/11: Liebe Leser!

Die Skipasspreise sind auf aktuellem Stand für diesen Winter 2010/2011. Manches ist noch nicht aktualisiert, sonst funktioniert alles bestens.

Danke den Betrieben, danke den Lesern! – Andreas Lettmayer