Schruns
Höhe 700 m * 4.000 Einwohner * Skigebiet Hochjoch 700 m – 2395 m * 33 km Pisten * 2 Talstationen im Ort * Tages-Skipass 40,50 * Kinder unter gratis am Lift * 14 km Loipen * 4 km Rodelbahn mit Lift erreichbar * noch kein Relaxzentrum * Saison 4. Dezember 2010 bis 25. April 2011
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Ortsbeschreibung | zurück

Das Montafon: die Lieblingsskiregion der Baden-Württemberger und Hessen.

Einst bereiste unser aller Idol Ernest Hemingway das Tal und im Hauptort des Montafons, in Schruns, bezog er Quartier. Worauf die Montafoner sehr stolz sind. Das Hotel Taube, in dem er wohnte, steht heute noch.

Um die Kirche von Schruns eine kleine Fußgängerzone mit Glüh-
weinständen und Geschäften, die Vorarlberger Produkte anbieten; Schnäpse, Kräuter, Kleidung, Tische. Und als göttlicher Höhepunkt gleich neben der Kirche die berühmte Konditorei Frederick, eine der feinsten Österreichs.

In Schruns durchmischt sich das alltägliche Leben der Montafoner mit dem touristischen Streben. Die örtliche Szene lebt das ganze Jahr hindurch. Egal, wann, nie kommt man in einen ausgestorbenen Ort, eine entfesselte, hemmungslose Szene allerdings wird man auch nicht finden. Dazu ist das Pflaster zu teuer und gediegen.

Après-Ski, ein bißchen lauter an den Talstationen, wo die Leute Bars umflirren, gemächlicher in der Fußgängerzone. Bummel zu den Glüh-
weinständen, Törtchen bei Frederick.

Abends suchen sich die meisten Leute einen hübschen Montafoner Tisch und bleiben sitzen bis zum wirklich letzten Schnaps. Wenn sie dann lustig sind, zieht es sie zum Tanz in die Zimba-Alm, dort hauptsächlich volkstümliche Livemusik.

Der Skiberg von Schruns, das Hochjoch, ist über die Autobahn und breite Talstraße leicht erreichbar, viele machen nur einen Tagesausflug, auch Reisegruppen aus Süddeutschland kommen für nur wenige Stunden.

Von drei Punkten erreicht man die Pisten. Vom Ort mit einer neuen 6er-Gondel, von der Talhauptstraße mit einer 4er-Gondel, und Insider nehmen an besonders starken Tagen im versteckten Silbertal einen alten 2er-Sessel. Die Lifte führen tief in die vereiste Bergwelt; über mehrere Gipfel, an Unwetter möchte man nicht denken.

Die Pisten am Hochjoch sehr flach, fast ausschließlich blau markiert. Wer sich unbedingt fordern möchte, findet da und dort eine Skiroute.

Die schrecklichste sicherlich Skiroute 1, für Tollkühne ab Bergstation 2er-Sessel Sennigrat. Sie läuft zwischen zwei Gipfelgraten, wer stürzt, findet kaum noch Halt und rutscht bis zur blauen Pisten 1a, wo alle stehen und begeistert zuschauen.

Das Hochjoch hat den längsten Pistentunnel Österreichs. 476 m ist er lang, 5 m breit und zum Antauchen flach. Wer sich ins Gebirge hineingewagt hat, wird ihn auf der Rückfahrt automatisch treffen.

Pompöse Ausmaße haben die Selbstbedienungs-Bergrestaurants. Ganz hinten im Gebiet ein weiter Kessel mit breitesten blauen Pisten, und in der Mitte die Grasjochhütte. Ihre Terrasse ist den ganzen Tag voll. An schlechten Tagen wagt sich kaum ein Mensch so tief ins Gebiet.

Die anderen Skigebiete des Montafons sind von Schruns aus leicht zu erreichen. Am nähesten das Gebiet Golm, das zu Tschagguns gehört. Tiefer im Tal das Skigebiet Silveretta-Nova, das größte im Montafon. Ziemlich überlaufen von Tages-Bustouristen.

 

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Illustration
2008/09

2010/11: Liebe Leser!

Die Skipasspreise sind auf aktuellem Stand für diesen Winter 2010/2011. Manches ist noch nicht aktualisiert, sonst funktioniert alles bestens.

Danke den Betrieben, danke den Lesern! – Andreas Lettmayer