Schladming
Höhe 750 m * 5.000 Einwohner * 3.800 Betten * 167 km verbundene Pisten * Skigebiet Arena Schladming 750 m – 2015 m * 1 Talstation im Ort * Tages-Skipass 42,– * Kinder unter 6 Jahren zahlen 3,50 pro Tag * 10 km Loipen * 7 km Rodelbahn mit Lift erreichbar * neues Relaxzentrum * Saison 3. Dezember bis 9. April 2011
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Ortsbeschreibung | zurück

Wenn Arnold Schwarzenegger Skiurlaub in seinem Österreich macht, fährt er nicht nach Lech, schon gar nicht ins Ballermann-Ischgl. Nein, Arni fährt nach Schladming.

Er besucht dort seinen alten Freund Charly Kahr, einst Teamchef der österreichischen Skiläufer zur Zeit des großen Franz Klammer.

Unbeobachtet und ungestört flaniert der große Hollywood-Star meist mit einem Nylonsack durch die Fußgängerzone, nimmt ’nen Après-Drink im Glasiglu (Cola 1,90), mischt sich unter die Einheimischen im Café Niederl (Torte 2,–, Cappuccino 2,30) und diniert nachts in der Osteria Giorgio (Saibling 9,80).

Die Kleinstadt Schladming ist bekannt durch die Weltcup-Slalom-
rennen auf der Planai. Besonders publikumswirksame Nachtläufe auf der Piste, die zum Nachtskilauf jeden Mittwoch bis 19:30 Uhr unter Flutlicht ist. Das schmale Tal dann hell erleuchtet wie beim schönsten Vollmond.

Schladming ist nicht nur das Zentrum des Wintersports im Bundesland Steiermark (Hauptstadt Graz), hier steht auch die größte protestantische Kirche des Landes. Trotz aller Vertreibungsversuche haben sie sich festgebissen. Der Nachbarort Haus hingegen ist tief katholisch.

Après-Ski von Schladming verteilt sich von der Talstation bis in die Fußgängerzone. An manchen Punkten brodelt es, am Schirm bei der Gondel oder auch am Weg Richtung Zentrum im s´Iglu.

Nachts praktisch kein Angebot, eine einzige Disco und eine handvoll mittelmäßiger Bars. Überraschend in der ganzen Stadt nur zwei Top-Hotels; am Zentrumsrand die Talstation zum Skigebiet Planai.

Schladming hat eine 4-Berge-Skischaukel, ohne Unterbrechung 167 km Pisten. Auf den Planai-Gipfel kann man auch mit dem Auto fahren. Das letzte Stück allerdings Mautstraße, mit Skipaß gratis. Die Pisten sind schlecht beschildert, bei Nebel zurechtfinden chancenlos.

Auf der Planai ein verzweigtes Pistennetz durch Fichtenwald. Man ist an den Verlauf der Pisten gebunden, die Bäume stehen einfach zu eng. Von der Planai Blick auf den gegenüberliegenden Dachsteingletscher.

Die begehrteste Piste ist rote 3, die nahe am Tal zur schwarzen Piste 3 wird; hier die Skirennen. Könner mögen die Skirouten vom Planai-Gipfel. Sie sind allesamt buckelübersät, manchmal schmal durch die Bäume.

Über den Berg verteilt viele Ski-Hütten, keine aus den Ufern geratene Großgastronomie.

Von der Planai kommt man mühelos mit einem 4er-Sessel zum Hauser Kaibling. Ein anspruchsvoller Berg, steilere Pisten als auf der Planai und auch atemberaubende Skirouten. Und nette Skihütten hat es. Die Knapplhütt'n gehört dem ehemaligen Skistar Helmut Höflehner, dem auch die tollen Sessellifte am Hauser Kaibling gehören.

Der Weg zum Hochwurzen-Gipfel und ins Skigebiet Reiteralm ist von Schladming aus schlecht erschlossen. Lange lassen sie einen auf alten 2er-Sesselliften frieren ehe in Rohrmoos wieder ein moderner 6er-Sessel kommt.

Die Pisten am Hochwurzen sind sehr rasant zu fahren und auch die auf der Reiteralm, wobei dort die Talabfahrt schon ein bißchen Können abverlangt.

Will man alle 4 Berge abfahren, so muß man sich doch einigermaßen beeilen. Alle Pisten an einem Tag zu machen ist nicht gut möglich. Da muß man schon auf den Weltrekord aus sein.

 

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2008/09

2010/11: Liebe Leser!

Die Skipasspreise sind auf aktuellem Stand für diesen Winter 2010/2011. Manches ist noch nicht aktualisiert, sonst funktioniert alles bestens.

Danke den Betrieben, danke den Lesern! – Andreas Lettmayer