Neustift
Höhe 1000 m * 4.659 Einwohner * 8.800 Betten * Skigebiet Stubaier Gletscher 1700 m – 3150 m * Skipass für 110 km Pisten * Tages-Skipass 39,- * Kinder unter 10 Jahren gratis am Lift * 60 km Loipen * 8 km Rodelbahn mit Lift erreichbar * Relaxzentrum * Wintersaison 16. Oktober 2010 bis 8. Mai 2011
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Ortsbeschreibung | zurück

2.500 Parkplätze an der Talstation. Der fantastische Stubaier Gletscher zieht seine Jünger das ganze Jahr über an und in Neustift schlagen sie ihr Lager auf. Hier ist das Tal weiter und flach, übersät von Pensionen, Appartementhäusern und großen Luxushotels; gut wohnen ist hier günstig wie kaum wo in Österreich.

Das Stubaital können sich deshalb auch junge Leute leisten. Und für Spätaufsteher gibt es gleich beim Ort den Skiberg Elfer mit 15 km roten Pisten und einer 8 km Rodelbahn. Die Bahn ist eine der längsten Österreichs und auch eine der Besten; täglich gefräst, gewalzt, saniert. Eine 8er-Gondel führt hinauf seit Winter 2004/2005.

Ganz groß ist Neustift in Paragleiten, mehrer Flugunternehmen bieten Tandemflüge und Ausbildungen. Und Eiskletterer kommen unzählige nach Neustift, die vielen coolen Wasserfälle der Gegend haben sich weit herumgesprochen. So trifft man in Neustift auf ein Gemisch aus Extremsportlern, spazieren gehenden Pensionisten, jungen Familien, Tweens und Teens, die alle nur eines wollen: eine geile Zeit.

Im Zentrum Neustifts die zweitgrößte Kirche des heiligen Landes Tirol. Um sie herum der alte Siedlungskern, heute Cafés, Restaurants, Gasthöfe, Pizzerias, Bars, Discos, Geschäfte und Shops. Dazwischen hindurch die langsame Ortsdurchfahrt, die im Winter mehr Fußgängerzone denn Fahrstrasse ist.

Vormittags gibt es eine "rush-hour" und abends nach dem Skifahren wieder. Dazwischen das Alltagsleben der Stubaier. Die Après-Ski-Szene hält sich zuerst an den Schirmen der Talstation auf und dann im Ortszentrum. Nachts sind Rodelpartien sehr beliebt und natürlich die Klassiker, Discos und Bars.

Kein Gletscherort Österreichs ist einfacher zu erreichen als Neustift. Von Brennerautobahn kurz nach Innsbruck ab und dann noch einige km auf breiter, flacher Strasse; ab Innsbruck 25 km. Bis Fulmpes führt die Stubaier Bahn, dann Busverbindung. Zum Gletscher fährt man ca. 20 Minuten.

Mit dem Skibus zum Gletscher, das ist die Kraft sparende Variante. Skibus hat Vorfahrt bis zum Eingang, wer mit dem Auto kommt und nicht schon ganz in der Früh da ist, hat vom Parkplatz einen kleinen Fußmarsch zu bewältigen oder wartet auf einen der Pedelbusse, die ständig um die Parkplätze kreisen.

Zwei 6er-Gondeln fahren parallel auf den Berg, trennen sich ab der Mittelstation. Die Bergstationen sind an Infrastruktur nicht zu übertreffen. Riesige Intersport-Geschäfte, für alle Eventualitäten, Selbstversorger-Räume, die in den wenigsten Skigebieten angeboten werden.

Bei Eltern und Kindern beliebt aus verschiedenen Motiven der "Ski Club Micky Maus" bei Bergstation 6er-Gondel Gamsgarten. Wer seine Kinder wirklich gut versorgt haben möchte im Skiurlaub kann auf diesen Skikindergarten vertrauen. Die Micky Maus Club erhielt vom Bundesminister für Wirtschaft den 1. Preis bei "Kinder-Ski-Ass 2003".

Die Gletscher-Pisten sind breit, von sanfter Neigung; ein Genuss ohne Plage. Wer es hart möchte findet quer über den Gletscher rot markierte Skirouten. Rote Piste 2 (3 km) und blaue Piste 5 (1,5 km) sind für Snowboarder reserviert.

Die tollste Piste von allen die Talabfahrt rote Skiroute 14, 10 km ist sie lang und alles was eine Piste haben kann findet man in ihr. Mühsam für Boarder wegen der vielen Flachstücke, Skifahrer tauchen mit den Stöcken an. Nach jeder flachen Passage eine sehr steile, mitunter auch ein Buckelhang.

Viele geben ihren letzten Mut während der Abfahrt und erst wenn sie an der Geländekante vor der Talstation laute Musik von den Après-Schirmen hören, nehmen sie wieder Haltung an und mimen sie den Gipfelhelden.

 

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2008/09

2010/11: Liebe Leser!

Die Skipasspreise sind auf aktuellem Stand für diesen Winter 2010/2011. Manches ist noch nicht aktualisiert, sonst funktioniert alles bestens.

Danke den Betrieben, danke den Lesern! – Andreas Lettmayer