Nauders
Höhe 1.400 m * 1.500 Einwohner * 4.000 Betten * Skigebiet Nauders 1400 m - 2700 m * 65 km Pisten * 1 Talstation 2 km vom Ort * Tages-Skipass 33,– * Kinder unter 5 Jahre gratis am Lift * 40 km Loipen * 8 km Rodelbahn mit Lift erreichbar * kein Relaxzentrum * 18. Dezember 2010 bis 30. April 2011
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Ortsbeschreibung | zurück

Am Reschenpaß, dort wo Österreich mitten im Gebirge an Italien grenzt, ein letztes Hochplateau mit dem Dorf Nauders.

Erst kurz vor Nauders steigt die Straße steil an, genau dort, wo es Richtung Südwesten nach Samnaun in die Schweiz geht. Von Samnaun Pistenverbindung nach Ischgl. Viele Naudersgäste machen den Ausflug, ca. 23 km.

Die Straße nach Nauders verläuft zwischen senkrechten Felsenwänden und senkrechtem Abgrund. Karl Ritter von Ghega, einer der berühmtesten Straßen- und Bahnbaumeister der Österreichischen Monarchie hat die Reschenbundesstraße geplant. Durch Erweiterungen, Tunnels und Galerien wurden der herrlichen Bergstraße die Gefahren und Schrecken von einst genommen.

Seit frühester Zeit ist die die Straße über den Reschenpaß eine der wichtigsten Nord-Süd-Verbindungen. Schon die Römer haben sie genutzt, und noch heute zeugen Wehranlagen von der strategischen Bedeutung.

Bewundernswert in den Felsen geschlagen kurz vor dem Ort die Festung Nauders. Hier mußte man erst einmal vorbeikommen, ehe man Tirol betrat.

In Nauders alles dicht beisammen, die Kirche und das Schloß Naudersberg thronen über den Pensionen und den Hotels. Alles liegt so eng verbunden, daß die Weg zu den Kneipen zu Fuß zu machen sind. Dementsprechend viele Leute streifen nachts durch die Lokale.

Mindestens einmal macht jeder Naudersgast einen Ausflug nach Italien, entweder in eines der nahen Skigebiete oder nur für Kaffee oder Pizza, die wenige Kilometer von Nauders über der Grenze eben um ein Vielfaches besser schmecken.

Zur Talstation außerhalb des Ortes muß man den Skibus oder das Auto nehmen. Vom Tal eine 6er-Gondel und im Anschluß ein 8er-Sessel.

Das Skigebiet von Nauders hat zwei Gesichter. Am 8er-Sessel Zirmbahn flache, weite Pisten, laden richtig zum Rasen ein. Die Pisten ins Tal in einer Winterwald-Landschaft, man findet hübsche Plätzchen zum Picknicken, z. B. an der Wand einer verlassenen Heuhütte. Die Talabfahrt rote Piste 4, durch losen Lärchenwald, ist eine der schönsten Picknickpisten Österreichs.

Das ganze Gegenteil davon der Tscheyeck-Gipfel. Wild, rauh und windverblasen. Dort die Skirouten 2 und 3, können nur die wenigsten riskieren. Gegen den kalten Wind helfen die Bubbles des neuen 6er-Sessels Tscheyeck.

 

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2008/09

2010/11: Liebe Leser!

Die Skipasspreise sind auf aktuellem Stand für diesen Winter 2010/2011. Manches ist noch nicht aktualisiert, sonst funktioniert alles bestens.

Danke den Betrieben, danke den Lesern! – Andreas Lettmayer