Leogang
Höhe 900 m * 3.000 Einwohner * 3.400 Betten * 200 km Pisten * Skigebiet Saalbach-Hinterglemm-Leogang 1003 m – 2020m * 1 Talstation am Ortsrand * Tages-Skipass 42,50 * unter 6 gratis am Lift * 28 km Loipen * 2 km Rodelbahn mit Lift erreichbar * kein Relaxzentrum * 3. Dezember 2010 bis 25. April 2011
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Ortsbeschreibung | zurück

Unter den senkrechten Wänden des 2.800 m hohen Birnhorn liegt Leogang in einem engen Tal, das Salzburg und Tirol verbindet.

Die Siedlung Leogang erstreckt sich über 16 km, die Häuser, vor allem viele ausgesprochen schöne Bauernhöfe, stehen auf Kuppen und den steilen Wiesenhängen. Nur wenige haben am Talboden Platz, den Eisenbahnlinie, Straße und die Leoganger Ache für sich beanspruchen.

Die anstrebenswerten Punkte liegen weit auseinander. Ohne Auto ist schwierig, mit Auto auch, da die Nebenstraßen, und das sind alle, nicht gesalzen werden.

Das Zentrum von Leogang ist bei der Kirche, dort einige Gassen, die öffentlichen Gebäude, der Kirchenwirt (Haubenküche), eine kleinere Ansammlung von Hotels, Bauernhöfen und einem Übungslift.

Viele Promis verstecken sich hier im Winter für einige Tage, mehrmals im Jahr kommt Prinzessin Magriet von Holland mit Gatten Peter von Vollenhofen.

Après-Ski und Nachtszene gibt es in Leogang keine, aber wer das möchte, findet bei ****Hotel Krallerhof einen immervollen Schuppen.

3 km von Leogang der Weiler Hütten, einer Knappensiedlung entsprungen; hat ein Bergbaumuseumchen, einige alte Bauernhäuser und die Knappenkapelle St. Anna aus 1770. Sie hat einen Bergaltar, wo alle Bergheiligen in einem Bild zu sehen sind. Das gibt es nur 3x in Europa.

Die Talstation ist 3 km vom Zentrum entfernt. Leogang ist für viele ein Geheimtipp. Es hat Pistenanschluss an das fulminante Skigebiet Saalbach-Hinterglemm, ist in allem, abgesehen vom Skipaß, um 30% billiger, und man trifft nicht das leichte durch viele Werbemillionen angelockte Publikum.

Ins Skigebiet von Leogang mit einer 6er-Gondel. Aus der Kabine sieht man frontal die Leoganger Steinberge, rechts davon das Steinerne Meer und links am Horizont die ersten Gipfel des Kaisergebirges. Viele nützen Leogang als Einstieg in das Skikarussell von Saalbach-Hinterglemm, das man mit 2 Liften erreicht.

Für die kleine Saalbachrunde über den Schattberg-Ost-Gipfel (8er- Gondel) benötigt man bei einiger Gemütlichkeit einen guten halben Tag. Meistens halten sich die Leute dann aber doch auf den Leoganger Hauptpisten auf.

Eine der wichtigsten Pisten, die rote 88 von Bergstation Asitz zurück nach Leogang. Jeder muss sie fahren, ca. 80 m breit, abwechselnd sehr wellig mit langen Flachstücken und kurzen Steilpassagen. Viele ziehen sie in einem durch und sind dann erschöpft.

Von Leogang nach Saalbach eine lange Querverbindung zur Mittel-
station 12er-Gondel Schönleiten. Am Rückweg muß man achtgeben, daß man noch rechtzeitig die Anschlüsse erreicht.

Für die Rückfahrt müssen alle die rote Piste 81 nehmen. Anfangs steil, wird sie dann angenehmer. Vom Großen Asitz ins Tal fahren die meisten blaue Piste 87 am Grat entlang. Kaum jemand schafft sie ohne treten, Boarder müssen abschnallen.

Als Insidertipp gilt die blaue Piste 68 von der Seidl-Alm ins Tal nach Viehhofen; hat den Charakter einer Skitouren-Abfahrt, lediglich ein Sicherheitsstreifen ist präpariert; fahren kaum Leute, da man mit dem Skibus zurück muss.

Schwarze Piste 89 a, die einzige strenge Passage in Leogang. Kurzer steiler Hang oft hart und eisig, kaum präpariert mit vielen Buckeln.

Zurück ins Zentrum von Leogang die Skiwegpiste 89b. 5 m breit, wenig Gefälle durch den Wald, eine schöne Fahrt zum Tagesausklang. Ein Vergnügen für wenige, die meisten müssen zum Parkplatz bei Talstation.

 

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Illustration
2008/09

2010/11: Liebe Leser!

Die Skipasspreise sind auf aktuellem Stand für diesen Winter 2010/2011. Manches ist noch nicht aktualisiert, sonst funktioniert alles bestens.

Danke den Betrieben, danke den Lesern! – Andreas Lettmayer