Lech am Arlberg
Höhe 1.450 m * 1.316 Einwohner * 6.952 Betten * Skigebiet Lech-Zürs 1450 m - 2423 m * Skipass für 260 km Pisten * 5 Talstationen im Ort * Tages-Skipass 44,50 * Kinder unter 8 Jahren zahlen eimalig 10,– * 15 km Loipen * 1,2 km Rodelbahn mit Lift erreichbar * kein Relaxzentrum * Saison 26. November 2010 bis 1. Mai 2011
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Ortsbeschreibung | zurück

Lech am Arlberg ist der mondänste Skiort Österreichs und Lech hat eine besondere Aura. Alle Menschen die dieses gewachsene Dorf besuchen werden davon berührt. Die Vorarlberger Alpenhäuser entlang am Fluss, der Blick über die breiten weiten Pisten hinauf zu den Gipfeln, das Liftenetz, die Ladys am Trottoir, die leuchtenden Auslagen. Und man weiß, jetzt wird es richtig teuer. Aber in Lech gibt man es gerne aus.

Aber die Leute von Lech investieren, da geht es nur noch um Feinheiten. Die Lifte aus den 90er Jahren sind beinahe alle ersetzt durch neue. Statt dem zufriedenstellenden 4er-Sessel Steinmähder jetzt ein fantastischer 8er-Sessel. Am Hasensprung fährt jetzt ein 6er-Sessel und in Zürs ein neuer 6er-Sessel bei der Trittalpe. Damit hat das Skigebiet eine neue Dimension erreicht, jetzt fährt man jeden Hang gerne weil auch der Lift passt.

Die Häuser von Oberlech haben sie von einem Terminal aus mit einem Tunnelsystem verbunden, sodass alle Lieferungen unterirdisch geschehen. Somit kein Motorengeräusch und kein Verkehr mehr im Skigebiet. Man muss wissen Oberlech liegt am Hang und ist das Zentrum des Skigebietes.

Erreichbar ist Oberlech im Winter nur über eine Gondelbahn, die ab Lech bis 01 Uhr fährt.

Lech zieht seit Beginn des Alpentourismus die Menschen an. Ursprünglich erreichten das versteckte Dorf nur Pioniere, später dann wohlhabende Menschen die sich eine Reise leisten konnten. So wurde der Ruf in die Welt getragen, er erreichte Königshäuser, Wirtschaftsmagnaten, Bankiers. Wahrscheinlich fühlen sich die Menschen in Lech sehr sicher, im Winter gibt es nur eine Richtung weg, wer würde da einen Handtaschenraub wagen.

Das Leben in Lech geschieht entlang der Dorfstraße. Teure Shops, teure Autos und teure Kleidung prägen das Straßenbild. Erfrischend im Vergleich zu vielen anderen österreichischen Winterorten. Wer nach Lech kommt, muß Geld haben, oder zumindest Geld ausgeben wollen. Hier ist alles exorbitant teurer.

Bekommt man anderswo für 3,30 Euro 0,5 l Bier, so sind es in Lech nur 0,3 l. Wohnt man woanders in einem ****Hotel, logiert man in Lech für das selbe Geld in einer Frühstückspension mit Sauna. Selbst die Gendarmerie fährt in Lech “Jeep“ und nicht “VW“.

Das Skigebiet von Lech liegt großteils oberhalb der Baumgrenze, nichts als bezuckerter roher Fels und dazwischen die vielen Hänge und Abfahrten. Im Hochwinter fest anziehen, oft sehr kalt.

Die Pisten auf der Oberlech-Seite sind harmlos und flach, kann jeder fahren. Hier tummelt sich die Masse, hier die Partyzone Oberlech, hier die Sonne. Wer das Abenteuer sucht, findet Skirouten und gut einsehbare Tiefschneehänge ohne Ende.

Eine Ski-Pflicht für jeden ist die Madloch-Runde. Von Lech mit der 80er-Gondel Rüfikopf, dann hinunter nach Zürs, einem kleinen ebenso teuren Hoteldorf. Zürs durchqueren und auf der anderen Talseite hoch. Oben beginnt die Madloch-Piste, Skiroute 33.

Einmal flach zum Antauchen, dann wieder streng steil. Auf halber Strecke ein Notruftelefon. Das letzte Stück kurz vor dem Ort Zug sehr steil. Die meisten Beinbrüche von Lech geschehen auf der zweiten Hälfte der Madloch-Abfahrt. Viele waren schon den ganzen Tag auf dem Brett und zuletzt zu müde. Besser die Runde gleich am Morgen beginnen.

Zug: In Nachbarschaft zu Lech die kleine Ortschaft Zug. Ein Kirchlein und wenige neue Häuser. Man hat über einen 2er-Sessel guten Einstieg ins Skigebiet Lech-Oberlech und abends seine heilige Ruhe. Die meisten sehen Zug nur vom Lift. Das Dörflein wird sich auch nicht mehr verändern, es gibt keine Baugründe.

 

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2008/09

2010/11: Liebe Leser!

Die Skipasspreise sind auf aktuellem Stand für diesen Winter 2010/2011. Manches ist noch nicht aktualisiert, sonst funktioniert alles bestens.

Danke den Betrieben, danke den Lesern! – Andreas Lettmayer