Kaprun
Höhe 786 m * 3.100 Einwohner * 5.300 Betten * Skigebiet Kitzsteinhorn Gletscher 900 m – 3029 m * 55 km Pisten * Gletschertalstation 6 km vom Ort * Tages-Skipass 42,– * Kinder unter 6 Jahren gratis am Lift * 15 km Loipen * 2 km Rodelbahn zu Fuß erreichbar * Relaxzentrum * neue 24er-Gondel vom Tal auf den Gletscher * Saison von 27. November 2010 bis 1. Mai 2011
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Ortsbeschreibung | zurück

Hat der Reisende Kaprun erreicht, dann ist er an vielen Bergen vorbeigekommen, niemals mußte er streng klettern, wohl aber war manchmal zwischen ihm und den Felsen nur noch ein reißender Fluß.

Um Kaprun ist wieder alles friedlich. Das Schloss, die weiten Wiesen und Felder, die Straße, der Kirchberg, der Fluss, die alten und neuen Häuser. Angenehm intensiv das Zentrum; ein kleiner Park, ein großes Hallenbad, die Geschäfte des täglichen Bedarfs und Shops für Touristen.

Tagsüber verlassen sie das Dorf, es scheint ihnen nichts zu machen, dass Kaprun 6 km vom Gletscher entfernt liegt und 7 km vom Skigebiet Zell am See. Die Schneesicherheit durch den Gletscher macht den Ort für langfristige Reiseplanungen attraktiv.

Vor allem auch Holländer haben Kaprun entdeckt. Viele Orange, das ist immer ein Zeichen dafür, dass es in der Nähe flache, harmlose Pisten gibt. Und genau die hat der Kapruner Gletscher.

Gute Après-Ski-Szene, allerdings erst nach dem Abendessen. Dann trifft sich alles beim Freizeitzentrum Optimum in der Mitte des Dorfs. Dort nebeneinander Bars und Restaurants, die bis tief in die Nacht Ihre Pforten geöffnet haben. Die Szene von Kaprun bleibt den ganzen Winter über konstant, besonders gut gegen Wochenende, da kommen vor allem im Frühjahr viele Kurzurlauber, Snowboarder, die die weiten Gletscherpisten ausfahren wollen.

Mit dem Skibus oder Auto fahren täglich Hunderte zum Skigebiet Kitzsteinhorn. Zuerst noch einige steile Kurven überwinden, dann läuft die Straße, bis das Tal nur noch ein Keil ist zwischen den Gipfeln.

Eine neue 24er-Gondel haben sie erbaut. Sie bringt die Leute schneller ins Alpin-Center als ehemals die Standseilbahn. Große Parkplatz-Terrassen um die zwei Talstationen. Es kann leicht sein, dass man hin- und herfährt und zuletzt trotzdem einige Schritte gehen muss.

Durch die neue Gondel haben sich die Wartezeiten verringert. Jetzt fahren zwei Bahnen nebeneinander zum Gletscher. Die kleinere 8er-Gondel schwebt in einer beinahe senkrechten Schlucht. Unglaublich, wo noch Bäume wachsen können. Man vertraut darauf, das Seil möge halten, und freut sich, wenn die Fahrt vorbei ist. Das ultimative Ziel am Kitzsteinhorn ist die Gipfelstation auf 3.029 m.

Am obersten Kitzsteinhorn-Gipfel noch eine kurze Standseilbahn, die alle, die mit der Gletscher-Gondel ganz nach oben sind, ein Stückchen tiefer zum Gletscherplateau bringt. Im Gegenzug kommen alle, die mit Schleppliften von unten angereist sind mit dieser kurzen Bahn zur Gipfelstation.

Vom höchsten Gipfel bis zu den flachen, breiten Snow-ways die schwarze Piste 3, ein kurzes steiles Stück, das viele auf irgendwann verschieben und lieber die kurze Bahn nehmen hinunter zu den sanften Pisten.

Der beste Tag zum Skiern und Boarden auf dem Kitzsteinhorn ist Donnerstag, erzählte uns ein Liftler. “Gott weiß warum“, sagte er, “da fahren die wenigsten Leute.“

Die Pisten am Gletscher sind genau das, was Urlaubsfahrer sich wünschen. Breiter als breit und wenn sie steil sind, so sind sie bretteben.

Eine der schwierigsten Pisten ist rote Piste 2 vom Gletscher zur Bergstation der 8er-Gondel. Ein stark befahrener Kanal, der ständiges Bremsen verlangt. Alternativ kann man rote Skiroute 21 nehmen; eine wellige Furche, bei gutem Schnee für die Allgemeinheit zu schaffen.

Das Skigebiet Maiskogel, 15 km Pisten, wird häufig übersehen. Am Ortrand, an der Straße Richtung Gletscher liegt die Talstation. Auf den Maiskogel fährt eine historische Großraum-Gondel. Der Berg ist oben mit Schleppliften erschlossen. Skischulen nutzen den Maiskogel für ihre Anfänger.

 

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2008/09

2010/11: Liebe Leser!

Die Skipasspreise sind auf aktuellem Stand für diesen Winter 2010/2011. Manches ist noch nicht aktualisiert, sonst funktioniert alles bestens.

Danke den Betrieben, danke den Lesern! – Andreas Lettmayer