Großarl
Höhe 920 m * 3.700 Einwohner * 3.915 Betten * Skigebiet Großarl–Dorfgastein 920 m – 2027 m * 80 km Pisten * 2 Talstationen im Ort * Tages-Skipass 41,– * Kinder bis Ende 6 gratis am Lift * 30 km Loipen * Saison 4. Dezember 2010 bis 1. Mai 2011
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Ortsbeschreibung | zurück

Mitten in den Hohen Tauern durch eine 2.000 m hohe Bergkette vom berühmten Gasteinertal getrennt, das Bergdorf Großarl. Es ist das Zentrum eines 30 km langen Tales, das am Keeskogel-Gletscher in 2.884 m Höhe seinen Anfang nimmt.

Der Talgrund hält die längste Zeit das gleiche Niveau, erst kurz vor St. Johann im Pongau fällt er schroff durch Felsen ins Salzachtal. Diese Klamm ist das heikelste Stück für den Anreisenden. Die Straße aus dem Felsen gesprengt, ihr Rand stürzt senkrecht ab. 250 Bauern wirtschaften noch im Tal und versorgen die Gäste des Tales mit ihren Fleisch- und Milchprodukten. Aber sie prägen auch das Land mit ihren Höfen und ihrem Wesen.

Das Dorf Großarl ist von der Talhauptstraße durchtrennt. Im alten Zentrum unter der Kirche die hübschen Häuser, Shops und öffentlichen Einrichtungen. Hier erledigen die Talbewohner ihre wichtigen Wege, Touristen kommen wegen der Tourist-Info, aber halten sich größtenteils jenseits der Straße im gegenüberliegenden Ortsteil Unterberg auf. Familien und Leute, die Entspannung suchen, treiben sich herum.

Im Ortsteil Unterberg, rechter Hand von der Talhauptstraße wenn man Großarl erreicht, die Talstationen, der Supermarkt, die Sportshops, Hotels, Bars, Restaurants, Discos. Die Häuser fast alle in der ersten Reihe an der Straße, manche stehen dahinter frei in der Wiese. Die größte Fläche wird für den Parkplatz der 6er-Gondel freigehalten.

Zum Après-Ski und in die Bars kommen die von den Eltern mitgebrachten Teens und Twens. In Großarl wohnt und lebt man sehr günstig. Die Luxushotels kosten die Hälfte von dem, was man in Vorarlberg dafür veranschlagen muß.

Das Skigebiet von Großarl bildet mit dem von Dorfgastein eine 80 km Skischaukel. Die Pisten sind durchwegs steil, liegen um den Gipfel in baumlosen Hängen, tiefer führen sie in vielen Armen durch den Wald. Die neuen Lifte ermöglichen einen flotten Wechsel ins Gasteinertal. Auf dieser Bergseite ebenfalls fast nur stramme rote Waldpisten.

Viele Hütten am Berg, alle paar hundert Meter könnte man einkehren. Die längste Piste im Gebiet beginnt an Bergstation Fulseck und endet nach 7 km in Dorfgastein. Zurück ins Großarltal ab Gondel-Bergstation ein 4 km langer Ziehweg, der die rote Piste 6 mehrmals kreuzt. Mutige Skier und Boarder nutzen die Wegkanten als Schanze und landen wieder auf der steilen roten Talabfahrt.

 

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2008/09

2010/11: Liebe Leser!

Die Skipasspreise sind auf aktuellem Stand für diesen Winter 2010/2011. Manches ist noch nicht aktualisiert, sonst funktioniert alles bestens.

Danke den Betrieben, danke den Lesern! – Andreas Lettmayer