Flachau
Höhe 925 m * 2.500 Einwohner * 7.200 Betten * Skigebiet Flachau–Wagrain 925 m – 2014 m * 45 km Pisten * 2 Talstationen im Ort * Tages-Skipass 41,– * Kinder unter 6 gratis am Lift * 90 km Loipen * 4 km Rodelbahn ohne Lift * kein Relaxzentrum * Saison 4. Dezember bis 27. März 2011
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Ortsbeschreibung | zurück

Von der fest gesalzenen und geräumten Tauernautobahn abfahren, erreicht man nach drei Minuten das Dorf Flachau. Wer sich nach so wenig Strapaz ein kuscheliges Gebirgsdorf unter bedrohlichen Gipfeln erwartet, sieht seine Hoffnungen nicht erfüllt.

Ohne System stehen die Häuser auf den flachen Talwiesen und den Ausläufern der sanften Pisten. Das Leben konzentriert sich auf eine mehrere Kilometer lange Dorfdurchgangsstraße mit kleinen Supermärkten, Sportgeschäften, den einen oder anderen Shop, Hotels und Restaurants.

Einkaufsgelegenheiten ergeben sich keine, abgesehen für Fans der Hermann-Maier-Shop an der Zufahrt zur Talstation Sessellift Grießenkar im alten Ortszentrum. Zu haben Merchandising-Artikel wie T-Shirt, Kappen, Tassen etc. Auch Fotos des Skistars. Ihn selbst wird man nie sehen.

Die Restaurants, Gasthöfe, Bars und Discos liegen weit auseinander. Nachts ist man zu langen Märschen am Straßenrand gezwungen oder zu einer Autofahrt. Ein Nachtbussystem wurde noch nicht etabliert, obwohl Flachau seit Hermann Maier tatsächlich überlaufen wird.

In Ermangelung eines gewachsenen Zentrums wurde ein künstliches dadurch geschaffen, daß man einen Seitenarm der Taldurchgangsstraße mit einer Tordurchfahrt beginnen läßt. Dort Bank, Post und Bäcker, aber nichts, wo sich die Leute aufhalten wollten. Wer in Flachau wohnt, muß sich den Skiberg teilen mit Tagestouristen aus Salzburg, sogar aus München.

Eine 10er-Gondel, zwei 8er-Gondeln und zwei 6er-Sessel bringen Skier und Boarder auf das 1.991 m Grießenkareck, einen dicht bewaldeten Berg mit breiten Pistenschneisen; im Gipfelbereich nur noch einige Latschen.

Der Trubel verteilt sich auf 45 km Pisten, wobei die meisten Leute auf der sonnigen Flachauseite den Tag verbringen. Ein grandioser Berg für Sonnenanbeter; riesige Terrassen, Platz für alle.

Die Pisten sind breit und flach, selbst Anfänger können nach drei Tagen oben fahren.

Eine einzige schwarze Piste gibt es; ein breites plattgewalztes Stück, kann nicht viel passieren. Ein Muß für jeden Besucher die Weltcup-Piste rote 1, sie endet bei Talstation 6er-Sessel Grießenkar. Für jeden zu schaffen, auch wenn die Skistars etwas schneller fahren.

Wer viele Skifahrer und Snowboarder, noch dazu ausgelassene und ungeübte scheut, der fühlt sich auf dem Berg nicht wohl. Von Gastronomie ist der Skihügel übersät, manchmal werben sogar Transparente für ein noch günstigeres Angebot. Abseits der herkömmlichen Häuser auch einige Hütten mit Alpenseele.

 

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Illustration
2008/09

2010/11: Liebe Leser!

Die Skipasspreise sind auf aktuellem Stand für diesen Winter 2010/2011. Manches ist noch nicht aktualisiert, sonst funktioniert alles bestens.

Danke den Betrieben, danke den Lesern! – Andreas Lettmayer